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Pilzzucht für Zuhause

Testbericht by Katrin testet für Euch - Werbung -                                               

Pilzmännchen - Bio Aufzucht von Pilzen

 

Wir bekamen zum Bloggertreffen #btlbt eine Auswahl von Pilzen, die man selbst Zuhause im Garten oder in der Wohnung aufziehen kann und ich wählte die Austernpilze mit Kaffeesatz für Innen - hätte am Ende doch lieber die Champignons wählen sollen :( ...

 

 

Kaffeesatz-Töpfchen sind für folgende Pilzarten erhältlich:

  • Austernpilz
  • Rosenseitling
  • Limonenpilz
  • Pioppino

Im Lieferumfang enthalten:

  • 1x Spezial-Pilzbrut für Kaffeesatz
  • 1x Pilzzuchttöpfchen mit Belüftungsdeckel für die Pilzzucht

 

Hinweis zur Haltbarkeit der Spezialbrut

 

Die Pilzbrut muss bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum aktiviert werden, weil unbegrenzt ist sie nicht haltbar, daher bitte darauf achten !

 

 

 

 

1. Kaffeesatz sammeln

 

Mein Mann hat also für mich den Kaffeesatz in einem sauberen Gefäß (maximal 3 Tage) gesammelt und keimfrei gelagert - hofft man zumindest. 

 

 

 

 

2. Kaffeesatz mit Substratbrut vermengen

 

Zuerst nimmt man eine zweite saubere Schüssel und vermischt den gesammelten Kaffeesatz der letzten 3 Tage mit einem Anteil von 15-20 Volumenprozent Substratbrut mit einem sauberen Löffel. (Beispiel: 500 ml Kaffeesatz mit 75-100 ml Substratbrut vermischen)

 

 

3. Kaffeesatz-Töpfchen abfüllen

 

Ich habe einen größeren Pflanztopf genommen, weil ich dachte der Kaffeesatz passt nicht hinein. Die gemischte Kaffeesatz-Pilzbrutmasse in das Pilzzucht Töpfchen geben und anschließend den Deckel mit dem Lüftungsloch leicht oben auflegen oder wie ich, eine Tüte darüber (Loch aber nicht vergessen), so dass Luft in das Gefäß gelangen kann. Gelagert habe ich das Ganze bei mindestens 20 bis maximal 25°C. Die Temperatur konnte ich nicht immer halten, weil es doch ab und an mal etwas kühler war - Heizung war zu dieser Zeit noch nicht aktiv.

 

Ich habe einen größeren Pflanztopf genommen !
Ich habe einen größeren Pflanztopf genommen !

 

4. Kaffeesatz-Töpfchen auffüllen

 

Nochmals drei Tagen später wird eine weitere Mischung aus dem erneut gesammelten Kaffeesatz mit der restlichen Pilzbrut zu der bestehenden bereits gemischten Pilzbrutmasse aufgefüllt. Aber nicht das Gemisch, was schon darunter liegt mit dem Neuem vermengen, sondern die neue Mischung obenauf legen und leicht etwas andrücken, bis das Pilzzucht-Töpfchen randvoll mit der Substrat-Mischung gefüllt ist.

  

 

 

5. Durchwachszeit für Besiedlung

 

Der mitgelieferte Deckel mit Loch wird wieder auf den Pflanztopf gelegt: Jetzt benötigt das Ganze wieder bei 20-25 Grad eine weitere zwei bis drei wöchige Durchwachszeit, dabei siedeln sich Pilzmyzelen an. Wenn diese komplette Mischung mit einem grau weißem Pilzmyzelteppich besiedelt ist, dann kann mit den ersten Austernpilzen gerechnet werden. 

 

 

6. Pilzkultur feucht halten

 

Während der kompletten Kulturdauer (Reife- und Wuchszeit) sollte das Ganze etwas feucht sein, aber nicht total nass - bei Bedarf mäßig mit frischem kühlen Leitungswasser bewässern.

 

Die Kultur benötigt jetzt eine kühlere Temperatur von 10 - 20 Grad, damit sich die ersten Pilze bilden können. Dieser Temperaturbereich sollte nun zukünftig eingehalten werden, denn bei einer Temperatur über 25 Grad ruht die Ausbildung von Pilzen und es erfolgt nur das vermehrte Wachstum der Pilzmyzelen - hier habe ich wohl schon einen Fehler gemacht, es war zu warm, denn ich hatte die Pilzkultur noch einmal rausgestellt, weil im Zimmer war es auch nur warm !

 

Das wäre noch gekommen :

7. Ernten der ersten Pilze

 

Nun endlich weiteren zwei bis drei Wochen zeigen sich schon die ersten Pilze, die jetzt relativ schnell nachwachsen und es kann bald geerntet werden. Die heranwachsenden Pilze sollten in trockener Umgebung regelmäßig gewässert werden, dass sie nicht austrocknen. Wenn sich die Oberfläche der Pilztrauben feucht anfühlt, ist ausreichend Feuchtigkeit vorhanden.

 

Nach der Ernte der Pilze wird der Pflanztopf bis zum Rand auf das freiliegende Kaffeesatz-Pilzsubstrat mit frischen kalten Leitungswasser geschüttet. Nun wartet man 1-2 Stunden bis die Pilzkultur das Wasser aufgenommen hat. Das Ganze kann man auch etwas beschleunigen, indem man das Pilzsubstrat 5-10 mal bis zum Pflanztopfboden mit einer Stricknadel oder einem Holzspieß einsticht.

 

 

8. Vermeide Staunässe

 

In der kompletten Kulturdauer sollte keine Staunässe im Pflanztopf entstehen, daher den Topf nach dem Bewässern vorsichtig auf die Seite drehen und das überschüssige Wasser ablaufen lassen. Über einem Zeitraum von drei bis vier Monaten ist mit einem Pilzwachstum von ca. 3-4 Erntewellen zu rechnen.

 


Fazit

 

Leider habe ich etwas falsch gemacht und meine Pilze sind nicht geworden, daher habe ich sie in den Garten verbannt und dachte entweder da wird noch was oder nicht, aber ich habe die Hoffnung aufgegeben und probiere es im nächsten Jahr noch einmal aus :( ... im Sammeln von Pilzen im Wald bin ich viel besser :) !

 

Es tut mir Leid, dass ich Euch keine Pilze zeigen kann :(  ... und ich bin traurig, denn ich wollte gern eigene Pilze essen *schnief ... Es ist eben noch kein Meister vom Himmel gefallen und ich war wohl doch etwas zu ungeduldig - die Extrasonne war dann wohl nix !

 

Die Idee, dass man Pilze selbst züchten kann, finde ich super und daher gebe ich daher 5 von 5 Sterne !

 

Ein liebes Dankeschön geht an Pilzmännchen für die kostenlose und bedingungslose Unterstützung zum Bloggertreffen !

 

Habt Ihr selbst schon einmal Pilze Zuhause gezüchtet ?

Nachtrag vom 12.11.2017 - Die Pilze sind im Garten noch gewachsen, was ich nicht erwartet hätte ! !
Nachtrag vom 12.11.2017 - Die Pilze sind im Garten noch gewachsen, was ich nicht erwartet hätte ! !

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